Lass mich nicht alleine!

Trennungsangst ist eins der am weitesten verbreitetste Problem bei der Entwicklung eines Hundes. Es ist eine regelrechte Panik, die durch die Trennung von seinem Herrchen oder Frauchen ausgelöst wird. In anderen Worten: wenn Sie morgens zur Arbeit gehen, ist Ihr Hund vielleicht in einer nervösen Angst gefangen, die sich sehr schnell verschlimmern kann.

Hunde sind soziale Tiere - sie brauchen die Gemeinschaft und den Sozialkontakt um glücklich zu bleiben. Kein Hund mag lange alleine zu Hause gelassen werden, aber einige leiden mehr als andere. Shelties sind prädestiniert dafür, diese Problem zu entwickeln, denn Sie sind sehr gerne in einer Gemeinschaft, und sie können leicht sehr nervös werden, wenn sie von ihrem menschlichen Sozialpartner getrennt sind.

Was verursacht Trennungsangst?

Es gibt eine ganze Anzahl von begünstigenden Umständen:

Symptome der Trennungsangst

Die Symptome sind unverkennbar: Ihr Hund wird es Ihnen direkt zeigen, wenn Sie dabei sind, das Haus zu verlassen - er hört die Schlüssel klimpern oder sieht, wie sie Ihre Jacke anziehen und wird ängstlich. Er folgt Ihnen in jedes Zimmer, jankernd, zitternd und weinend. Einige Hunde werden sogar aggressiv, mit dem Ziel, Ihre Besitzer davon abzuhalten zu gehen.

Wenn Sie gegangen sind, wird sich sein ängstliches Verhalten noch verschlimmern und tritt normalerweise innerhalb einer halben Stunde auf. Er bellt ununterbrochen, kratzt und springt gegen das Fenster oder die Tür, um praktisch aus der Gefangenschaft auszubrechen und zu Ihnen zu laufen; er kaut unerwünschte Gegenstände an oder macht sein Geschäft in der Wohnung. In extremen Fällen verstümmelt er sich selbst, indem er seine Haut leckt oder kaut, bis er auf rohes Fleisch trifft; mancher reisst sich das Fell aus, oder steigert sich in eine Art zwanghaftes Verhalten wie sich drehen oder seinen Schwanz jagen.

Bei Ihrer Rückkehr ist er sehr aufgeregt und wird um Sie herumspringen wie in einem Wahn (weit aus länger als die 30-60 Sekunden, die sich ein ausgeglichner Hund über Ihre Rückkehr freuen würde.) Diese ausgedehnte Begrüßung ist eine Quelle für Missverständnisse: ohne dass sie merken, dass es sich dabei um ein Zeichen von Trennungsangst handelt, ermutigen einige Besitzer ihren Hund und so schaukelt sich der Hund regelrecht auf. Sie tun das dadurch, dass Sie die Aufgeregtheit des Hundes noch verstärken, ihn ermuntern, herumzuspringen und ihm übermäßig Aufmerksamkeit schenken.

Während das für Sie sehr ulkig erscheinen mag, trägt es doch dazu bei, dass die Trennungsangst ihres Rackers sich mehr und mehr verschlimmert. Sie haben seine Überzeugung bestätigt, dass Ihre Rückkehr der Höhepunkt des Tages ist. Also freut er sich wir Harry, wenn Sie zurückkommen - aber wenn es wieder Zeit für Sie ist, zu gehen, ist seine übergroße Freude bedrohlich in Gefahr und er wird immer ängstlicher sobald Sie aus der Tür gehen.

Mit Trennungsangst richtig umgehen

Zum Glück kann man einige Dinge tun, um die Trennungsängste Ihres Hundes auf ein Minimum zu reduzieren.

Sie sollten...

Auf keinen Fall...

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